WESTHAVELLAND - „Warum bekommt man schwarze Finger von der Zeitung, und wie groß ist der Drucker, auf dem sie gedruckt wird?“ Auf diese und andere Fragen bekommen Grundschüler eine Antwort, die an der MAZ-Aktion „Zeitungsflirt“ teilnehmen. Nach dem Auftakt der Aktion im Jahr 2007 und vielen weiteren erfolgreichen Runden sind alle Schulklassen der Jahrgangsstufen 3 bis 6 aus dem Verbreitungsgebiet der Lokalausgabe „Der Westhavelländer“ nunmehr wieder aufgerufen worden, sich vom 15. Oktober bis 9. November am Projekt „Zeitungsflirt“ zu beteiligen. Jeden Morgen liefert die Märkische Allgemeine den teilnehmenden Klassen kostenlos einen Stapel der aktuellen Ausgabe, die dann im Unterricht eingehend studiert werden kann. Dass in unserer Region nicht ausschließlich Dinge passieren, die nur für Erwachsene interessant sind, werden die jungen Leser schnell herausfinden. Vier Wochen lang „flirten“ die Grundschüler mit den Zeitungstexten. Sie lernen unter anderem, wie ein Artikel aufgebaut ist, beschäftigen sich mit den Unterschieden von Meldungen, Reportagen und Kommentaren und versuchen herauszufinden, was eine gute Schlagzeile ausmacht. Wer die Zeitung eigentlich macht, wo die Themen herkommen und wie sie mit den Bildern auf die Seite gelangen, werden die Jungen und Mädchen nach dem Projekt genau erklären können. Und sie lernen, dass eine Zeitung auch ansonsten vielseitig genutzt werden kann.
Außerdem werden sie die Lust am Lesen entdeckt haben – das jedenfalls ist die Hoffnung des medienpädagogischen Instituts „Promedia“, das die Aktion pädagogisch begleitet. Die beteiligten Lehrer werden auch in diesem Jahr wieder in einem Vorbereitungsseminar, das am 6. September stattfindet, mit dem Projekt vertraut gemacht. Hier lernen die Lehrer auch die Redakteure kennen, die das Projekt für die MAZ betreuen.
Die Teilnahme am „Zeitungsflirt“ mit der Märkischen Allgemeinen ist kostenlos, wer mitmachen möchte, sollte sich bis zum 17. August anmelden.
Anmeldeformulare für die Aktion „Zeitungsflirt“ sind erhältlich in der Lokalredaktion der Märkischen Allgemeinen in Rathenow 0 33 85/52 98 12. (Von Joachim Wilisch)