BLANKENFELDE - Projekte im Landkreis Teltow-Fläming, die sich der Entwicklung von Demokratie und Miteinander sowie der Auseinandersetzung mit Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Gewalt und Rechtsextremismus befassen, werden auch in diesem Jahr gefördert. Darauf weist Gabriela Friedrich hin. Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow gehört dem Lokalen Aktionsplan (LAP) „Toleranz fördern – Kompetenzen stärken“ des Landkreises an und befindet mit den anderen Mitgliedern des Begleitausschusses über die Anträge. Gab es 2011 vom Bund für den Landkreis 90 000 Euro, so stehen in diesem Jahr einzelnen Projekten in Kommunen, Wirtschaft, Kirchen oder von Bürgern 80 000 Euro zur Verfügung. „Wir möchten auf die Unterstützung aufmerksam machen, möglicherweise ist die Förderung nicht allen bekannt“, sagte Friedrich. Sie verwies auf bereits bewährte Projekte, wie das Streitschlichter-Vorhaben an der Schule in Großbeeren, ein Airbrushprojekt „Respekt mit Rückgrat“ für Schulverweigerer vom Verein Wir in Zossen. „Aber wir bieten auch Weiterbildungen an, wie man beispielsweise Spendengelder einholt, wie man Netzwerke aufbaut“, sagte sie. Unter dem Titel „Leben erzählen“ soll jetzt ein kreisweites Projekt entwickelt werden, das es in den Kommunen ermöglicht, generationsübergreifend ins Gespräch über das eigene Leben und über Lebensvorstellungen zu kommen. „Um mit den Akteuren der älteren und jungen Generation in Kontakt zu kommen, findet am 16. August um 19 Uhr im Waldstadt-Treff in Wünsdorf eine Auftaktveranstaltung statt, interessierte Bürger sind willkommen“, informierte Friedrich.
Kontakt: Koordinatorin Christiane Witt, Kreisverwaltung Teltow-Fläming, 0 33 71/6 0810 85 oder per E-Mail (eh)