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31.08.2012

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"Ein ungeheuerlicher Vorstoß"

Brandenburgs CDU-Chefin Ludwig meldet sich zurück – in rechtem Blatt

POTSDAM - Nach ihrer Babypause hat sich die umstrittene CDU-Landeschefin Saskia Ludwig zurückgemeldet – in der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Ihr Namensartikel zum 75. Geburtstag des früheren CDU-Landeschefs Jörg Schönbohm sorgte gestern im Landtag für heftige Kritik. Saskia Ludwig, die dem konservativen Kreis der CDU angehört, führt erneut einen Rundumschlag. Bis heute säßen die SED-Täter in Brandenburg „an den Hebeln der Macht“. Und sie schimpft erneut auf die Medien des Landes und deren „falsche und gelenkte Berichterstattung“.

Die Landespressekonferenz (LPK), der 100 Mitglieder angehören, wies die Anwürfe zurück. Der LPK-Vorstand betonte, diese Pauschalverurteilung beleidige die Arbeit der Kollegen, die seit Jahren gewissenhaft und unabhängig aus dem Land berichten.

„Das hat Schönbohm nicht verdient“, kommentierte SPD-Generalsekretär Klaus Ness, der Ludwig vorhält, unter „akutem Verfolgungswahn“ zu leiden. Die Aussagen seien „ungeheuerlich“ und im NPD-Sprachjargon verfasst. Die Linke sieht Ludwig auf der „Barrikade des Kalten Krieges“. Staatskanzleichef Albrecht Gerber (SPD) erklärte nur: „Inhalt und Wortwahl sprechen für sich.“

Annalena Baerbock, Grünen-Chefin in Brandenburg, bezeichnete es als „ungeheuerlich”, dass sich Ludwig der Jungen Freiheit bedient - „genau jenem Blatt, das als Scharnier zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus gilt”. Mit der bewussten Nutzung dieses Mediums und den in dem Artikel verwendeten Begrifflichkeiten wie 'Gleichschaltung' und 'unerbittlicher Kampf' mache Ludwig rechtes Gedankengut mehr und mehr salonfähig, so Baerbock.

„Ich bin sehr gespannt, ob die Brandenburger CDU den Weg von Frau Dr. Ludwig ins rechte Abseits weiter mitträgt. Für die einstige Volkspartei der Brandenburger CDU wäre es eine Schande”, sagte Klaus Ness. MAZ/red


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In diesem Forum gibt es 72 Einträge

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» Rainererich | 31.08.2012, 10:43

Extremistin


Ludwig ist eine Extremistin. Es ist nicht das erste Mal, dass sie in dem Rechtsaußenblatt einen Beitrag veröffentlicht. Das es einen rechten Rand in der CDU gibt, ist nichts Neues. Schönbohm gehört schließlich auch dazu. Das die brandenburger CDU Ludwig zu ihrer Fraktionschefin gekürt hat, ist allerdings bezeichnend und läßt auf den Geist schließen, der dort vorherrscht.

» tvinnefossen | 31.08.2012, 11:56

So, so...


Ich selbst brauche die Junge Freiheit auch nicht, aber ein wenig erinnert mich das ganze hier schon an das Parolenschwingen zu DDR-Zeiten. Mußte damals in jedem noch so bedeutungslosen Aufsatz die Verbundenheit zu Staat, Partei und Sozialismus dokumentiert werden, gehört es heute zur Standartformulierung sich gegen (vermeintlich) rechts zu wenden. Nur scheint mir die Frage angebracht, was eigentlich schon rechts ist? Alles rechts vom Zeitgeist? Die benutzte Formulierung „....Scharnier zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus...” ist fein von Wikipedia abgeschrieben, Wikipedia ist aber kein wissenschaftliches Nachschlagewerk, wohl aber eine brauchbare Registratur des Zeitgeistes. Allmählich fürchte ich, bewegen wir uns in Richtung "Gesinnungsdiktatur". Wenn konservativ schon an die Schwelle zum Rechtsextremismus geschrieben wird, läuft in unserem Land irgendwas falsch. Persönlich würde ich mich als jemanden mit linkem Menschenbild und trotzdem in Teilen wertkonservativ bezeichnen. Bin ich schon rechts, wenn ich mich meiner Heimat verbunden fühle? Bin ich schon rechts, wenn die DDR bei mir negativ besetzt ist? Bin ich schon rechts, wenn ich meine, daß auch einer Zeitung wie die Junge Freiheit zu einer demokratischen Presselandschaft gehört?

Mein Gefühl ist jenes, daß uns zunehmend vorgeschrieben wird, was wir zu denken, was wir für gut oder schlecht zu finden haben. Eigene Meinungsbildung unerwünscht. Das hatten wir alles schonmal und sowas, genau sowas begünstigt Extremisten.

Einige unserer ach so wertvollen Grundrechte mit denen wir uns immer zu schmücken belieben sind zum Plakat verkommen und nicht mehr das Papier wert auf dem sie geschrieben Stehen. Wir fallen zurück in voraufklärerische Zeiten, in die selbstverschuldete Unmündigleit. Bitte liebe Medien helft mir, schreibt mir was ich denken darf...!!

» tvinnefossen | 31.08.2012, 15:00

Nachtrag


Vielleicht, liebe Berufsechauffeure, hat Frau Ludwig nur mal ein wenig weiter gedacht. In einer Zeit, in der viele politischen Akteure "Angst" vor der Berichterstattung der Medien haben (Gesinnungs- und Medien"diktatur") hat Frau Ludwig sich trotzdem dazu entschieden in der JF zu publizieren. Nach dem schon der eine oder andere Politiker nach JF-Veröffentlicchungen durch den medialen Schlachthof getrieben wurde, kann sich Frau Ludwig nicht auf Unwissenheit berufen. Vielleicht hat sie einfach nur erkannt, daß einige Wähler die nicht rechts aber einfach nur konservativ sind dem programmatischen Einheitsbrei etwas entgegengesetzt sehen wollen Und diese es ihr auch nicht übel nehmen wird, wenn sie in einer lediglich von andern Medien geschmähten Zeitung veröffentlicht.

In gewissem Sinne muß man Politik wohl auch als Produkt begreifen. Bei der Produktentwicklung kann ich versuchen den Geschmack der Massse zu treffen, konkuriere aber dann mit allen die ebenfalls den Geschmack der Masse treffen wollen und habe am Ende doch nur ein beliebiges Produkt. Alternativ habe ich die Möglichkeit mir meine Zielgruppe ganz genau anzuschauen und zu polarisieren. Bei letzter Variante mag das absolute Potential geringer sein. Der Ertrag aber um einiges höher, als bei der ersten Variante.

Grundsätzlich hätte ich auch Hemmungen Frau Ludwig zu wählen, zolle ihr aber dafür Respekt aus der Beliebigkeit auszubrechen, eine gewisse Erhabenheit gegenüber dem medialen Pöbel zu zeigen und endlich auch Themen anzusprechen, die von einem Teil der Gesellschaft auch so gesehn werden. Wenn man alles rechts von links wegbeißt - und das machen wir seit einigen Jahren, staut sich da ein gefährliches Potential an. Seit Frau Merkel an der Spitze der CDU fehlt eine konservative Alternative im deutschen Parteienspektrum. Frau Ludwig und der Berliner Kreis könnten das ändern.

Und nicht vergessen, hier in Preußen schlug mal das Herz der dt. Aufklärung! Wo ist es hin? Meinungsfreiheit nur ein Wort?

» Rainererich | 31.08.2012, 17:14

@tvinnefossen


"Grundsätzlich hätte ich auch Hemmungen Frau Ludwig zu wählen". Na da darf man doch wohl fragen, warum? Bei dem Aufwand, den Sie betreiben, um die von Ihnen offenbar sehr verehrte Dame zu verteidigen, kann man doch eigentlich nur ein glühendes Votum erwarten -:). Aber mal im Ernst, wollen Sie tatsächlich Ihre Wortschöpfung von der Mediendiktatur aufrecht erhalten. Und das nur, weil Ihnen die Medien in Brandenburg nicht genug rechtslastig, äh Verzeihung zu beliebig, berichten?
Dann sollten Sie sich vieleicht einmal genauer im deutschen Blätterwald umsehen. Da ist sicher auch für Sie etwas dabei, das Ihre Gesinnung bedient. Notfalls nehmen Sie ein Machwerk, dass auf dem Index steht.

» tvinnefossen | 31.08.2012, 17:54

@Rainererich


Ich verteidige nicht die Dame Ludwig sondern Grundwerte. Wie ich schonmal sinngemäß in einem anderen Thread schrieb: Wir leben hier in einem Landstrich in dem auch Voltaire wirkte, von seinen Aussagen zur Meinungs- und Pressefreiheit, auf die auch unsere Grundrechte fußen scheint in den Köpfen vieler - so auch in Ihrem nicht mehr viel hängen geblieben zu sein. Ihre Literaturempfehlung habe ich zunächst als Beleidigung auifgefaßt, mich aber mit dem Gedanken beruhigt, daß eine solche wenig durchdachte Äußerung wie Ihre eher gegen Sie wirkt als gegen mich, und meine Einschätzung zum Wert der Grundrechte heute eher unterstreicht als widerlegt.

» tvinnefossen | 31.08.2012, 18:00

Mediendiktatur@rainererich


Zitat:" wollen Sie tatsächlich Ihre Wortschöpfung von der Mediendiktatur aufrecht erhalten. Und das nur, weil Ihnen die Medien in Brandenburg .... zu beliebig, berichten?"

Falsch!

Mediendiktatur deshalb, weil die Politik heute mehr Rücksicht auf das Geschreibsel und Gesende der Medien nimmt als auf die Meinung der Wähler.

Die Medien bestimmen heute die Lesart und die Politik hält sich dran, die vielgelobte vierte Macht im Staate hat die Kontrollfunktion hinter sich gelassen und gestaltet immer mehr. Wir, die wir nicht mehr selber denken, sondern nur noch Meinungen übernehmen begünstigen so etwas nicht, wir sind das Ergebnis. Empfehle Ihnen mal bei Kant und sapere aude nachzuschlagen....

» Rainererich | 31.08.2012, 22:26

@tvinnefossen


"Mediendiktatur deshalb, weil die Politik heute mehr Rücksicht auf das Geschreibsel und Gesende der Medien nimmt als auf die Meinung der Wähler." Nun ja, da gebe ich Ihnen Recht. Aber wir wissen vermutlich beide, dass die Medien in jeder, also auch in dieser Gesellschaft, eine Funktion zu erfüllen haben. Und die von Ihnen so gepriesenen Grundwerte in allen Ehren, aber stehen sie eigentlich nicht nur auf dem Papier? Sie haben m.E. nur eine Alibifunktion und dienen im weitesten Sinne der Machterhaltung der jeweils Herrschenden. Schauen Sie sich z.B. die Berichterstattung über den Syrienkonflikt an. Dito, was den Libyenkrieg anbetraf. Weitestgehend einheitliche Berichte und nicht etwa, weil die Resourcen für einen investigativen und objektiven Journalismus nicht vorhanden wären. Sondern um ein bestimmtes Ziel in der öffentlichen Darstellung des Konfliktes im Sinne der Interessen des Westens zu unterstützen.

» tvinnefossen | 31.08.2012, 22:38

@rainererich


Sie dürfen natürlich das, was ich Mediendiktatur nannte auch politisch korrekt als Mediakratie bezeichnen. Letzten Endes läuft es auf das gleiche hinaus...

» rjaeck | 01.09.2012, 15:06

Wo leben wir...?


...wenn in der Tagesprsse über "die umstrittene CDU-Landeschefin" berichtet wird, die "im rechten Blatt" publiziert?

Wer oder was ist denn nicht "umstritten" in einer aufgeklärten Gesellschaft, als die die unsrige doch allgemein gilt?

Wenn sich nicht in erster Linie mit den Thesen Ludwigs auseinandergesetzt wird, sondern die Tatsache, daß sie in der "Jungen Freiheit" schreibt, als das "Schlimme" angesehen wird, ist es bis zur Gesinnungsdiktatur tatsächlich nicht mehr weit. Warum soll eine konservative Politikerin - von denen es meiner Meinung nach viel zu wenige gibt - sich nicht in einem rechtskonservativen Blatt äußern?
Hat sich schon mal jemand darüber aufgeregt, daß linke Politiker in der "Jungen Welt" oder dem "Neuen Deutschland" schreiben?

Übrigens hat Frau Ludwig nicht die gesamte märkische Medienlandschaft der "falschen und gelenkten Berichterstattung" bezichtigt; diesem Zitat des MAZ-Artikels steht im Originaltext das Wort "mitunter" voran - ein Unterschied! Sie kritisiert also nicht d i e Medien des Landes, sondern nur einige und ist dabei so taktvoll, Name und Hausnummer nicht in ihrem Artikel zu erwähnen.

In letzter Zeit (vor ihrer Babypause) konnte man tatsächlich wenig über Frau Ludwig lesen, hören oder sehen, obwohl sie doch die Vorsitzende der größten Oppositioinspartei im Lande ist, und wenn, dann weil sie sich in "umstrittenen" Zeitungen geäußert hat.

Kürzlich sah ich mir bewußt - nach 5 Jahren - nochmal im Internet die "berühmte" Kerner-Runde mit Eva Herman an, die im Rauswurf Letzterer gipfelte. Wenn man die Gesprächsführung dieser Sendung verfolgt, die nur auf ein irgend geartetes "Schuldbekenntnis" Hermans zu ihrer Meinung hinwirken wollte, dann weiß man, was Saskia Ludwig meint und sollte sich wirklich Gedanken über die Rolle der Massenmedien in Deutschland machen. Genau deshalb wird sich Frau Ludwig auch keines Massenmediums für ihre Meinungsäußerungen bedient haben.

Es lebe die Pressefreiheit - hoffentlich noch lange!

» rjaeck | 02.09.2012, 21:16

Was ist rechts? @ tvinnefossen


Zitat @tvinnefossen:
"Bin ich schon rechts, wenn ich mich meiner Heimat verbunden fühle? Bin ich schon rechts, wenn die DDR bei mir negativ besetzt ist? Bin ich schon rechts, wenn ich meine, daß auch einer Zeitung wie die Junge Freiheit zu einer demokratischen Presselandschaft gehört?"

Ich meine, ja, aber das ist nichts Schlimmes. Genau so, wie sich jemand als links bezeichnen kann, ohne in der Öffentlichkeit verbal "gesteinigt" zu werden, sollte es doch in unserer Gesellschaft als legitim und normal angesehen werden, wenn jemand bekennt, daß er rechts ist.
Man beachte den wichtigen Unterschied zu rechts- bzw. links- e x t r e m.

@ Rainererich
Wenn Ihrer Meinung nach Frau Ludwig eine Extremistin ist, weil sie in der "Jungen Freiheit" publiziert, sind dann alle Politiker und sonstige Nicht-Journalisten, die ihre Meinung im "Neuen Deitschland" (Untertitel: "Sozialistische Tageszeitung")kundtun, ebenfalls Extremisten? Wäre doch die logische Konsequenz Ihrer Argumentation, oder?

» tvinnefossen | 03.09.2012, 10:19

Werte(r) rjaek


Sie mögen mit Ihrer Einschätzung recht haben, trotztdem stört mich eine solche Einteilung ein wenig.
zum teil sicherlich, weil "rechts" in Deutschland als politische Kategorie verdammt wird zum anderen, weil es zu einseitig und eine Schublade ist.

Ich habe gewisse Ansichten, die sich rechts vom Zeitgeist befinden. Der Zeitgeist scheint mir aber derzeit weit im linken Spektrum verankert zu sein.

Dennoch hätte ich ein Problem damit zu behaupten ich sei rechts. Zumal diese Einteilung hier in Deutschland mehr als stigmatisiert ist.

Andererseits habe ich Ansichten die sicher weit im Linken Spektrum zu verorten sind. So halte ich rein gar nichts vom Nationenbegriff, sondern eher viel von Region und historischer Kulturlansdschaft als identitätsstiftendes Moment. Mir ist - ganz in (bester)preußischer Tradition tatsächlich vollkommen egal wer in dieses (mein) Land, warum kommt - nur anständig, den vorgaben des hier behimateten Kulturkreis entsprechend, benehmen muß er sich - entspricht im Prinzip der Idee der Leitkultur - das eine ist links vom Zeitgeist - aber schon hier vermischen sich die kategorien, das eibne gilt als links, das andere als rechts - was bin ich nun?

Mit einem Schmunzeln würde ich behaupten ich sei aufgeklärt und preußisch korrekt, wobei bei dem Wort "preußisch" bei vielen dann schon wieder die Alarmglocken leuten - zu unrecht! Preußen ist bunt!

Nunja, schen wir mal wie sich das hier in D so entwickelt.

» tvinnefossen | 03.09.2012, 10:39

Entschuldigung und Naachtrag


Den Buchstabensalta im pobigen Eintrag bitte ich zu entschuldigen, habe zwar nicht vom Smartphone aus geschrieben, sieht aber so aus...

Nachtrag zum Thema Verneinung des Nationalstaatsgedankens: Stichwort Verfassungspartiotismus bzw. Willensnation...

» Rainererich | 03.09.2012, 12:45

@rjaeck


Kommt darauf an, wie Sie den Begriff Extremist definieren. Ich gebe zu, er ist neagtiv belegt, obwohl er ja nichts weiter aussagt, als das sich derjenige innerhalb seiner Partei im, eben extremen Meinungsspektrum tummelt. Und das kann man ja wohl bei Ludwig kaum abstreiten. Ich frage mich nur, was ist das Ziel ihres Extremismus? Will sie in jedem Falle verhindern, jemals wieder an die Macht zu gelangen? Dann ist sie auf dem richtigen Weg. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sie damit in Brandenburg mehrheitsfähig wird und ihre potentiellen Koalitionspartner hat sie mittlerweile erfolgreich vertrieben.

» tvinnefossen | 03.09.2012, 13:15

@Rainererich


Werter Rainererich, ich denke, daß Ihre Vermutung nicht zutreffend sein wird. Wie oben schonmal beschrieben, meine ich, daß sich Frau Ludwig bweußt auf eine konservative Wählerschicht konzentriert und alles vermeidet um beliebig zu erscheinen. Das fällt ihr sicherlich leicht, weil ich ihr unterstelle auch tatsächlich hinter ihren Aussagen zu stehen. Sie entschied sich in meinen Augen dafür, eine bedeutend kleinere Zielgruppe als die beliebige Masse anzusprechen - diese nun aber direkt und eindeutig, durch Polarisation eben. Bei den letzten Landtagswahlen erhielt die CDU knapp 20% durch oder trotz Beiebigkeit. Dieses Potential halte ich für locker erreichbar wenn man sich streng konservativ gibt - der Unterschied bestünde ledigich derin, sich eindeutig positioniert zu haben - das weiß dann auch ein potentieller Koalitionspartner. Und man hätte wieder eine Art Stammwählerschaft - zumindest theoretisch.

Gruß
tvinnefossen (der, um sie weiter zu verstören,erklärt, meistens Grün zu wählen - ob in Zukunft auch ist noch offen)

» Investor | 03.09.2012, 16:57

Rechts,


oder reicht's nicht langsam.

Ausgrenzung als Herrschaftsinstrument.Damit hat man schon eine große Mehrheit (die anderen fürchten sich) auf der linken,pardon rechten Seite,jetzt komme ich doch etwas durcheinander,oder doch nicht?

Teufel und Verdammnis wurde allen Abtrünnigen vom Papst über Jahrhunderte,oder auch länger,all denen angedrohr,die zu widerstehen wagten.
Glücklicherweise vergangen!?

Unsere offene ,freie überaus geschätzte Demokratie in diesem unserem Lande herrscht mit Zensur,Stigmatisierung,Ausgrenzung,um nur einige Dinge zu nennen,die ich empfinde.

Wenn rechtes tun nicht mehr gefragt ist,so laßt uns denn das Unrecht loben?

Aber hinterher nicht wundern.

Schaun mer mal.

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