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06.09.2012

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Alle gegen die NPD

Breites Bündnis ruft zu Gegenaktionen gegen Rechtsextreme in Potsdam auf


Ein breites politisches Bündnis will sich am 15. September einer Kundgebung der rechtsextremen NPD entgegenstellen. Zur selben Zeit wie die rechtsradikale Partei soll das 5. Potsdamer Fest für Toleranz stattfinden. Einen Aufruf zur Teilnahme haben unterzeichnet: der Linkspartei-Vorsitzende Sascha Krämer, SPD-Chef Mike Schubert, der FDP-Vorsitzende Marcel Yon, Vertreter des Bürgerbündnisses, die Fraktionsvorsitzende von „Die Andere“ Christine Anlauff, Birgit Eifler und Uwe Fröhlich von den Grünen sowie Tino Fischer, Kreis-Chef der CDU-Jugendorganisation „Junge Union“.

In dem gemeinsamen Appell heißt es: „Nach der erfolgreichen Blockade der NPD am 10. August wollen wir nun den Nazis auch am 15. September zeigen, dass sie in Potsdam und nirgendwo willkommen sind.“ Die Initiatoren wollen „ein Zeichen für eine weltoffene Gesellschaft, in der die Unterschiede nicht zur Diskriminierung führen, sondern kulturell bereichern“ setzen. „Rassistische, menschenverachtende Propaganda der NPD“ werde auf den entschlossenen Widerstand der Potsdamer stoßen.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Stadt, das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ und der Fußballverein Babelsberg 03 gegen die NPD ausgesprochen und zur Teilnahme am Toleranzfest vor dem Hauptbahnhof aufgerufen. Außerdem organisiert der Verein gemeinsam mit Babelsberger Einzelhändlern einen Demonstrationszug durch Babelsberg. Start ist am 15. September um 11 Uhr auf der Grünflache in der Rudolf-Breitscheid-Straße / Ecke Glasmeisterstraße. (uw)


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