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24.09.2012

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Was wäre wenn ...

Rund 200 Einsatzkräfte probten am Sonnabend in Liebenwalde für den Ernstfall

LIEBENWALDE - Für den Ernstfall probten am Sonnabend in Liebenwalde rund 200 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuz’ (DRK) und der Feuerwehr. „Wir wollen sehen, wie gut die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzgruppen funktioniert“, sagte Übungsleiter Michael Laatzig. An der Übung nahmen unter anderem Einsatzkräfte der THW-Ortsverbände Gransee, Eberswalde und Berlin teil, die Liebenwalder Feuerwehr übernahm die Einsatzleitung. Das DRK Wittenau versorgte die Einsatzkräfte mit Gulasch und Kaffee und legte gleichzeitig den Abschluss für die Feldkochausbildung ab.

Michael Laatzig hatte sich für die Großübung vier Katastrophen-Szenarien ausgedacht: Menschen sollten aus einem einsturzgefährdeten Wohnhaus gerettet werden, eine THW-Gruppe musste einen Ölschaden auf dem Kanal „Langer Trödel“ bekämpfen, die Stromversorgung in Liebenwalde war durch eine beschädigte Starkstromleitung gefährdet und ein Damm drohte überzulaufen infolge eines Hochwassers aus Mecklenburg-Vorpommern. Inspiriert vom Friedrich-Jubiläum nannte Laatzig die Großübung „Louise“, das verheerende aber fiktive Sturmtief „Friedrich“.

Nach der Übung zeigte sich Laatzig zufrieden: „Der Einsatz ist erfolgreich verlaufen, die Zusammenarbeit zwischen THW und Feuerwehr lief prima.“ Im Hochwasserschutz müsse die Ausbildung allerdings verbessert werden. Für den Ernstfall sollte das Land laut Laatzig mehr gefüllte Sandsäcke zur Verfügung stellen. (Von Juliane Primus)


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