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25.09.2012

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Bürger sollen rechte Vorfälle melden

Jakobs dankt den Zeugen vom Wochenende


Jann Jakobs am Rande einer NPD-Kundgebung in Potsdam am 10. Augst 2012

Oberbürgermeister Jann Jakobs hat sich bei jenen Bürgern bedankt, die der Polizei zwei rechtsradikal motivierte Straftaten am Wochenende gemeldet hatten. Die Zeugen der Schmierereien am Oberlinhaus und eines Fackelzugs durch die Waldstadt II hätten dafür gesorgt, „dass die Beamten rasch vor Ort waren und der braune Spuk schnell beendet war“, so Jakobs.

Zwar hatten Polizisten nach dem nächtlichen Umzug grölender Extremisten in der Nacht zu Freitag nur einige brennende Fackeln, nicht aber leibhaftige Neonazis vorgefunden. Doch konnten die Ordnungshüter in der Nacht zu Sonntag einen 19 Jahre alten Mann stellen, der auf die Mauer des Oberlinhauses in Babelsberg „Frei, sozial, national“ gesprüht hatte – ein Komplize konnte entkommen. Er ist der Polizei wegen anderer Delikte bekannt.

„Es ist ein gutes Zeichen, dass die Potsdamer auch in der Nacht wachsam gegenüber rechtsextremistischen Aktionen sind“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ und Geschäftsführerin des Stadtsportbundes, Anne Pichler. Der Bürgermeister bittet alle Bürger, Fremdenfeindlichkeit dem Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ zu melden (untkontakt@potsdam-bekennt-farbe.de), der Potsdamer Sicherheitskonferenz ( und 0331 289 34 24) oder der Polizei. (uw)


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